Radikale Transparenz: Warum Acurast sein ACU Token Transparency Filing veröffentlicht hat

Acurast basiert auf einem einfachen Prinzip: nicht vertrauen, sondern verifizieren.
Das dezentrale Compute-Netzwerk von Acurast ersetzt zentrale Rechenzentren durch ein weltweit verteiltes Netzwerk dedizierter Smartphones und Trusted Execution Environments (TEEs). Berechnungen lassen sich vertraulich ausführen und auf Hardware-Ebene verifizieren.
Dasselbe Prinzip gilt für die wirtschaftliche Ebene und die Governance-Ebene des Protokolls.
Token-Verteilung, Vesting, Governance-Rechte und administrative Kontrollen sind für das Verständnis eines Protokolls genauso wichtig wie sein Code und seine Infrastruktur. Diese Details sollten für eine unabhängige Prüfung zugänglich sein.
Aus diesem Grund hat Acurast den ACU-Token beim Blockworks Token Transparency Framework eingereicht.
Warum Token-Transparenz wichtig ist
Angaben zu Token sind oft über Dokumentation, Governance-Vorschläge, juristische Personen und Plattformen Dritter verstreut. Das macht es schwierig, sich ein vollständiges Bild von Token-Besitz, Verteilung, Vesting, Governance und administrativen Befugnissen zu verschaffen.
Das Blockworks Token Transparency Framework standardisiert diese Angaben in einem einzigen Filing.
Das Filing von Acurast beschreibt die Struktur von ACU, einschließlich Token-Verteilung, Vesting- und Unlock-Zeitplänen, Governance-Mechanismen und administrativen Kontrollen.
Governance und administrative Kontrollen
Ein zentraler Teil des Filings ist die Unterscheidung zwischen On-Chain-Governance und administrativen Befugnissen.
Acurast nutzt für die Governance des Protokolls das protokolleigene OpenGov. ACU-Inhaber können über Conviction Voting an der Governance teilnehmen: Wer Token für längere Zeit bindet, erhält mehr Stimmgewicht.
Das Filing dokumentiert außerdem, dass es keine privilegierten Multisigs oder administrativen Hintertüren gibt, mit denen sich die On-Chain-Governance umgehen ließe.
Weder die Acurast Association noch eine andere Partei außerhalb der Governance verfügt über besondere administrative Schlüssel, mit denen sie einseitig:
- Runtime-Parameter ändern,
- Token-Guthaben verändern
- oder Netzwerk-Rewards umleiten könnte.
Diese Kontrollen legen fest, wie Befugnisse verteilt sind und wie Änderungen am Protokoll zustande kommen.
Token-Ökonomie von ACU
Das Filing enthält Details zu Verteilung, Vesting und Unlock-Zeitplänen von ACU und gibt Einblick, wie ACU im Acurast-Ökosystem für Funktionen genutzt wird, darunter:
- Netzwerkgebühren
- Anreize für Compute-Provider
- Staking
- Governance
Die Angaben zeigen deutlicher, wie der Token und der Betrieb des Protokolls zusammenhängen.
Die Infrastruktur hinter Acurast
Acurast betreibt ein verteiltes physisches Compute-Netzwerk mit über 313.000 weltweit eingebundenen dedizierten Smartphones.
Diese Rechenleistung treibt geschäftskritische Workloads mit hohen Sicherheits- und KI-Anforderungen an, von REST-APIs und Webhooks bis zu LLM-Inferenz und vertraulicher Datenverarbeitung. Damit bietet sie eine Alternative zu Cloud-Infrastruktur, die bei Anbietern wie AWS, Google Cloud und Microsoft Azure konzentriert ist.
Transparenz im gesamten Protokoll
Ein Protokoll lässt sich nicht allein anhand seines Codes vollständig bewerten.
Infrastruktur, Governance, Token-Ökonomie und administrative Berechtigungen bestimmen gemeinsam, wie ein System funktioniert und wer darauf Einfluss nehmen kann.
Mit der Veröffentlichung des ACU Token Transparency Filing liegen diese Details in einer standardisierten Offenlegung vor, die unabhängig geprüft werden kann.
So setzt Acurast sein Prinzip in die Praxis um:
Nicht vertrauen. Verifizieren.
Das Filing ansehen
Die vollständige Offenlegung von Acurast im Blockworks Token Transparency Framework lesen:
Das Acurast-Filing bei Blockworks Token Transparency ansehen

